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Donnerstag, 26.01.2012
ralf kowalski
autor:

Lars Proske's Interpretation der 3-Punkt-Regel - Bild: Mike Hoffmann
Zum Erwerb eines Ultraleicht-Flugscheines werden ca. 30 Flugstunden benötigt. Die Athleten bei der diejährigen Norddeutschen Bouldermeisterschaft im Escaladrome/Hannover vergangenes WE kommen da noch nicht ganz ran, aber es fehlt nicht mehr viel.
- Erstmalig wurde der D-Cup-Modus angewandt, d. h., bei den Senioren fand auch das erste mal ein Halbfinale statt.
- Durch die Zusammenlegung der B- und C-Jugend war das Teilnehmerfeld quantitativ und qualitativ sehr stark. Das Potenzial ist dennoch weitestgehend ungenutzt und man darf auf die nächsten Jahre gespannt blicken.
- Die Überraschung des Tages war sicher der erste Platz von Lena Herrmann (AC-Hannover), die Andrea Winterberg (AC-Hannover) und Sonja Schade (IG-Klettern) auf die Plätze verwies. Andrea hatte in den letzten Jahren so etwas wie ein Abo auf den höchsten Podiumsplatz in der Norddeutschen Wertung.
-
David Firnenburg (AC-Hannover) verschusselte seinen Sieg im dritten Finalboulder. Eigentlich hätte er den Topgriff festhalten können und müssen. Und eigentlich hätte er damit den Sack zugemacht. Hätte, wenn und aber...
So zeigte Felix Leuoth (AC-Hannover) am letzten Problem eine ganz besondere Performance. Während der "satten" 4 Minuten Finalzeit startete er seinen Intervalmodus. Alle 20 Sekunden ein Versuch - um dann doch einen der schwersten Züge des gesamten Wettbewerbs meistern zu können. "Zum Glück" fiel er kurz vor Ende des Boulders auf das blaue Weich. Man wäre sonst geneigt, einschlägige Wettkampftaktik neu zu eruieren. -
Ein großes Kompliment ist der gesamten Helferschaft zu machen - ganz besonders den vielen Boulderschiris, die erst den Abend zuvor eine Einführung in ein neues Wertungssystem via iPad über sich ergehen lassen mussten. Ich war schwer begeistert.
Wir sind mit dieser Veranstaltung sehr nah am Niveau der D-Cups! Das formulierte so Johannes Altner, der die Meisterschaft als Hauptschiedsrichter leitete. - Dank auch an Götz Wiechmann für die informative und kompetente Moderation!

Elegant, auch im Abgang ;-) - Bild: Mike Hoffmann
Die Kürzel in den Egebnislisten sind folgendermaßen zu lesen:
- Zunächst zählt die maximale Zahl der erreichten Topgriffe (t).
- Sollte sich dort ein Gleichstand ergeben (ex aequo), wird nach der geringeren Anzahl der Versuche bis zum Top gewertet (vt).
- Dann schaut man auf die maximal erreichten Bonuspunkte (b).
- Zu guter Letzt entscheidet die minimale Anzahl der Versuche bis zum Bonusgriff (vb).
Komplettes Ergebnis (alle Runden, alle Boulder):
www.climbercontest.de/nbm2012/ergebnis.php
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Mittwoch, 25.01.2012
arne grage
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![]() | Liebe Leute, aus Vogelschutzgründen kommt es auch in diesem Jahr zu temporären Sperrungen in unseren Klettergebieten. Grundlage für diese befristeten Einschränkungen ist das Bundesnaturschutzgesetz. Die Regelungen sind unbedingt zu befolgen. Haltet euch wie schon in der Vergangenheit an die Sperrungen und werbt bei anderen Kletterern/-innen dafür. Beachtet die Sperrungen vor Ort. Nähre Informationen zu den Sperrungen unter: ig-klettern-niedersachsen.de oder bei Reinhard Arndt: arndt66(at)gmx.de Besonders Hinweisen möchten wir nochmals auf die Sperrungen in Lüerdissen, Holzen und dem Kanstein: In Lüerdissen sind gesperrt die Felsen: Grüner Turm (1) bis Kullerkopf (11) In Holzen sind gesperrt die Felsen Baumschulenwand(2) bis Däumlingswand (5) Im Kanstein Gran Odla (16) bis Mittagsfels (22) Generell bestehen diese Sperrungen vom 01.02. bis 31.07.. Sobald es aber naturschutzfachlich möglich ist, werden die Felsen wieder freigegeben. Ansonsten wünschen wir euch einen guten Saisonstart. Bleibt verletzungsfrei und viel Spaß am Fels in 2012. Eure IG Klettern Niedersachsen |
Sonntag, 22.01.2012
ralf kowalski
autor:
![]() So entspannt war es selten ;-). | Die Norddeutschen Bouldermeister 2012 sind:
Malena Schulz (Jugend w./Hamburg) Philipp Wellmann (Jugend m./AC-Hannover) Lena Herrmann (Damen/AC-Hannover) Felix Leuoth (Herren/AC-Hannover) Komplettes Ergebnis (alle Runden, alle Boulder): www.climbercontest.de/nbm2012/ergebnis.php |
Freitag, 13.01.2012
arne grage
autor:
![]() | Wer bei dem Wetter mal wieder vom Klettern an echtem Fels träumen möchte und Montag noch nichts vorhat sei auf folgenden Vortrag hingewiesen: Bigwall – Durch die Wand der Skipetaren Albanien, zur Zeit des Sozialismus isoliert und in den 90er Jahren wegen massenhafter Fluchtbewegungen in die Schlagzeilen gekommen, ist eines der am wenigsten bekannten Reiseziele Europas. Ursprünglich, fremd, und doch mitten in Europa. Und ausgerechnet dort soll man klettern können, sogar an richtig großen Wänden? Im Sommer 2010 hat sich eine internationale Crew auf den Weg gemacht, um eine neue Route in die höchste Wand Albaniens zu legen und einen ersten Schritt zur Entwicklung des Sportkletterns im Land der Skipetaren zu tun. Herausgekommen ist Raki am Arapi – eine 1000 Klettermeter lange, 8+ schwere Bigwallroute. Diavortrag über diese Erstbegehung von und mit Christiane Hupe, Gerald Krug und Axel Hake. Es wird aufregend, bunt und lustig! Am Montag, den 16. Januar 2012, Beginn 20:00 Uhr im Altgebäude der TU Braunschweig in der Pockelsstr. 4, Hörsaal PK 4.3 Eintritt: DAV -Mitglieder 3 Euro, Gäste 5 Euro |
Montag, 09.01.2012
ralf kowalski
autor:
Es gibt Dinge, die wiederholen sich mit der gleichen beruhigenden Zuverlässigkeit wie einst die Störfälle im AKW Brunsbüttel. Zu diesen Alle-Jahre-Wieder-Kult-Events gehört mittlerweile auch die geradezu klassisch zu nennende Jahresauftakt-Lesung von Peter Brunnert im escaladrome.
Am Samstag, den 14. Januar um 20 Uhr ist es wieder soweit. Peter bringt uns seine beiden Neuerscheinungen aus dem Jahr 2011 mit: Mit alles und scharf ist nicht etwa ein Reisekochbuch geworden, sondern sein drittes Panico-Buch, das vor Satiren und schrägen Stories strotzt, wie David Lama vor Selbstbewusstsein. Und Abgründe, ebenfalls bei Panico erschienen, wo er mit spitzer Feder die Comics von Erbse, Schorsch Sojer und Sebastian Schrank kongenial pointiert hat. Und zwar sowohl zu solch spannenden Themen wie Frau am Fels, als auch zu völlig Abwegigem, wie Bouldern. Man darf also gespannt sein.
Der Eintritt ist ebenso gratis wie der Bauchmuskelkater am Morgen danach.
Samstag, 24.12.2011
ralf kowalski
autor:
![]() Lena Herrmann | Auch wenn es weihnachtet - sie hat es sich verdient. Lena Herrmann (AC-Hannover) ist im nationalen Junioren-Kader angekommen. Besonders freut mich das nach wie vor hohe Interesse am Felsklettern. Sie schrieb dazu: Die Nachricht, dass ich nun Teil des Junioren Nationalkaders bin, kam quasi als Weihnachtsgeschenk. Aufgrund meiner Leistungen auf nationaler Ebene wurde ich für den Deutschen Jugendkader 2012 nominiert. Das ist für mich einfach eine große Bestätigung, dass ich auch wettkampftechnisch weit fortschreiten konnte. Ich sehen meine zuküftige Zeit in der deutschen Jugendnationalmannschaft als Erfahrung um neue Trainingsmaßnahmen kennenzulernen, mentale Stärke zu sammeln und aber auch um internationale Bekanntschaften zu machen. Außerdem bin ich natürlich gespannt, wie weit ich international voranschreiten kann und was mich dann noch alles erwartet. An dieser Stelle möchte ich einen Dank aussprechen an alle, die mich unterstützt haben, so weit zu kommen. Das sind meine Eltern, meine Trainier, meine Sponsoren und meine Freunde! |
Freitag, 23.12.2011
ralf kowalski
autor:
An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei den Leuten bedanken, die diese Seite 2011 mit News, Bildern und Boulder-Infos bereichert haben.
Aber auch der treuen Leserschaft wünsche ich ein frohes Fest sowie ein glückliches und gesundes 2012!
Aber auch der treuen Leserschaft wünsche ich ein frohes Fest sowie ein glückliches und gesundes 2012!
Freitag, 23.12.2011
ralf kowalski
autor:

Bild: Archiv BERGWELT
Das erste BERGWELT-Campus-Filmfest am 26.01.2012 in Zusammenarbeit mit Unifilm zeigt professionelle Outdoor-Filme von Filmemachern aus der Region Göttingen und darüber hinaus. Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm unter anderem mit Filmen von hk-mountainprojects, ridethemountain und Geofilm. Thematisch heißt das Expedition, Mountainbike, Slackline und Ski-/Snowboard-Freeride.
Ambitionierte Nachwuchsfilmerinnen und -filmer haben die Möglichkeit bis zum 10.01.2012 Filme einzureichen. Der beste Publikumsbeitrag wird von einer Jury aus der BERGWELT und unseren Filmpartnern prämiert und auf der großen Leinwand gezeigt. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält Preise der Firma Ortovox und die Möglichkeit einen Tag lang mit den Filmprofis den Harz auf dem Skyver zu rocken.
Kartenvorverkauf: BERGWELT Göttingen, Wendenstr. 5, 37073 Göttingen
Mehr Informationen: facebook.com/bergwelt.goettingen
Bewerbungen bitte an info@berg-welt.com – Die BERGWELT stellt dann einen upload-channel zur Verfügung.
Samstag, 17.12.2011
ralf kowalski
autor:

Maja, Lars und Mia freuen sich schon...
Kinders, wie die Zeit vergeht. Inzwischen organisieren Thomas Wehmeyer (1. Vorsitzender des AC-Hannover) und ich die Norddeutschen Bouldermeisterschaften zum 11ten Mal. Beginnend im Boulderraum der Waldorfschule Hannover am Maschsee hat sie nun ihre vorläufige Heimat im escaladrome gefunden - auch aufgrund der sehr entgegenkommenden Geschäftsführung. An dieser Stelle Dank für die Unterstützung!
Und ENDLICH wird komplett nach nationalen Regeln geklettert - ohne wenn und aber. Das Event beginnt an 21.01.2012 um 8:30 mit der Registration. Die Finals sind um 15:30 Uhr angesetzt.
Alle Infos + Anmeldung: www.climbercontest.de/nbm2012
Dort findet Ihr auch das aktuelle Regelwerk.
Ausschreibung NBM 2012Montag, 05.12.2011
ralf kowalski
autor:
![]() | Bei den gestrigen Deutschen Jugendmeisterschaften im Lead in Wuppertal erreichten unsere Athleten beachtliche Platzierungen.
weibliche Jugend A 4. Lena Herrmann (AC-Hannover) männliche Jugend B 2. Ruben Firnenburg (AC-Hannover) 6. Lars Hoffmann (AC-Hannover) männliche Jugend A 7. David Firnenburg (AC-Hannover) David startete Samstag auch bei den Herren und erreichte dort den 10ten Platz. Komplettes Ergebnis: www.digitalrock.de/.../result.php?comp=5240 |
Mittwoch, 23.11.2011
ralf kowalski
autor:

Tobi Bosse - Bild: Falco Bartus
Das Braunschweiger Kraftei Tobias Bosse hat einen schweren Boulder an der Irrtumsklippe in Dögerode erstbegangen.
Warum er so viel Strom hat, weiß kein Mensch - wahrscheinlich schläft er in der Nähe eines Versuchsreaktors oder auf einer Wasserader ;-).
2 Finger Rocket ist mit fb 7c+ sicherlich nicht überbewertet.
Mehr Infos:
www.kletternimnorden.de/.../boulder_block.php?boulder_id=1932
Dienstag, 22.11.2011
marc dannhausen
autor:

Bild: Mike Hoffmann
Mehr Boulder, mehr Teilnehmer und erstmals Onlineauswertung in Echtzeit
Insgesamt 80 Boulder, von relativ einfach bis knackhart und verteilt auf beide Hallen, galt es bei der nunmehr siebten Bouldersession im esaladrome in Hannover zu bezwingen. Noch wird dieser Sport, gemessen an der Teilnehmeranzahl, von den Männern dominiert. Doch die Frauen holen auf: 100 nahmen diesmal teil, eine deutliche Zunahme gegenüber den früheren Veranstaltungen. Insgesamt waren es knapp 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und damit mehr als je zuvor, die sich am 19. November dieser Herausforderung mit Spaß, aber nicht ohne einen gewissen Ehrgeiz stellten. Schließlich gab es dank großzügiger Sponsoren auch attraktive Gewinne. Diese konnten schon wenige Minuten nach Beendigung des Wettkampfes von den Gewinnern in Empfang genommen werden – dem mobilen Ergebnisdienst (www.climbercontest.de) sei Dank!
Zum ersten Mal konnten die Boulderinnen und Boulderer ihre erkletterten Punkte in bereitgestellte iPads eingeben. Die Daten wurden in Echtzeit ausgewertet und waren über eine Beamerprojektion für jeden sichtbar, sodass man immer wusste, wo man selbst – und natürlich auch die Konkurrenz! – stand. Neu war auch der Bewertungsmodus: In die Wertung gelangten die jeweils 20 schwierigsten eingetragenen Boulder je Teilnehmer.
Wie immer war der Umgang unter den Teilnehmern sehr freundschaftlich – man half sich gegenseitig, gab sich untereinander Tipps und freute sich mit denen, die ein besonders kniffliges Problem gelöst hatten.
Am Ende stand Julia Winter bei den Damen wohlverdient auf Platz eins der Ergebnisliste, gefolgt von Lena Herrmann auf dem zweiten und Sonja Schade auf dem dritten Platz. Bei den Herren erreichte Felix Leuoth den ersten und Tim Bussmann den zweiten Platz; beide verteidigten sozusagen ihre Position vom letzten Mal. Gereon Grossmann eroberte den dritten Platz.

Bild: Mike Hoffmann
Der Zwergenaufstand, die Bouldersession für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren, fand, anders als in den Jahren zuvor, an demselben Wochenende stand. Partner war wieder der AlpinClub Hannover e. V. mit zahlreichen top motivierten freiwilligen Helfern aus seiner Jugendgruppe Hexen and Friends. Wenn auch der Sonntag, 20. November, nicht ganz so stark frequentiert wurde wie die Session für die Großen, so lag doch auch an diesem Tag eine freudig-nervöse Spannung in der Luft. Etwa 120 „Zwerge“ gingen an den Start. Und kaum dass Mark Hildmann mit einem herzlichen „Attacke!“ den Wettkampf für eröffnet erklärt hatte, zeigte der gar nicht verzagte Kletternachwuchs seinen Eifer an den eigens für sie geschraubten 20 Bouldern. Dabei ging es mit bemerkenswerter, wie selbstverständlicher Disziplin zu: Man wartete, bis man an der Reihe war und von den Helfern in den jeweiligen Boulder eingewiesen wurde, blickte gespannt darauf, was Freunde und die Konkurrenz so machte – und überhaupt kannte man sich ja häufig schon aus den regelmäßigen Kletterkursen und freute sich gemeinsam über ein gelöstes Problem. Da machte es sogar den Großen Spaß, zuzuschauen, und die anwesenden Eltern und nicht kletternden Geschwister fieberten mit und feuerten die jugendlichen Boulderer kräftig an.
Da Kinder unabhängig davon, ob Junge oder Mädchen, in etwa gleich stark klettern, werden sie bei der Bewertung in Altersgruppen eingeteilt. So gab es folgende drei Wertungsgruppen: 8 bis 9 Jahre, 10 bis 11 Jahre und 12 bis 13 Jahre. Die Auswertung bei den Ältesten ergab ein kurioses Ergebnis: 5 Starter erreichten punktgleich mit der maximal erreichbaren Punktzahl den ersten Platz! Aber durch einen kurzerhand geschraubten Finalboulder konnte doch noch ein Sieger ermittelt werden.
Jahrgänge 1998/1999
Platz 1: Helene Wolf
Platz 2: Max Prinz
Platz 3: Lena Hoffmann
Jahrgänge 2000/2001
Platz 1: Christian Range
Platz 2: Joris Sims
Platz 3: Oskar Saltmanis
Jahrgänge 2002/2003
Platz 1: Jan Kahlmeyer
Platz 2: Leander Sims
Platz 3: Noel Ritter
Alle Ergebnisse: www.climbercontest.de
Samstag, 12.11.2011
arne grage
autor:
![]() N. Könekamp liest Jack London Foto: S. Bernert | Wenn ihr an den Rabenklippen Gefallen gefunden habt (siehe Meldung vom 07.11.), der Granit euch das Letzte abverlangt hat und ihr immer noch im Harz seid, dann empfehlen wir zum Auschillen den Wolfstein in Bad Harzburg mit besten Bouldern und nun auch zwei Routen: Visionquest (7+) von C. Schilling und Jack London (9+) von S. Bernert. Beide haben 2 Bolts, beide sind mächtig steil und es ist offensichtlich, welche welche ist. Danach mit Oma und Opa in die Therme - jüngere Menschen gibt es hier nicht. Text: Stefan Bernert |
Donnerstag, 10.11.2011
volker schöffl
autor:
Prospektive Untersuchung zum Unfallrisiko Sportklettern
Klettern ist ein faszinierender Sport – leider birgt er aber auch gewisse Risiken. Diese Risiken – so denken wir und so denkt Ihr wahrscheinlich auch - sind vertretbar und nicht höher als bei vielen anderen Sportarten. So weit so gut. Damit können wir alle umgehen es sei denn wir versuchen uns eine Lebens-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen. Viele dieser Versicherungen bewerten Sportklettern als Risikosportart und setzten Euch entweder sehr hohe Versicherungssummen vor oder versichern Euch eventuell gar nicht. Die Argumente der Versicherungen sind dabei auf wenig harte Daten zurückzuführen. Es liegen wenig kontrollierte Studien zum Risikoprofil vor. Die Sportart rutscht dennoch auch aufgrund der Aufnahme in die "Shortlist" des Internationalen Olympischen Komitees weiterhin in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, so dass es gilt, hier Klarheit zu schaffen.
Hier möchten wir nochmals nachhaken und Daten erheben. Wir haben dies bereits im Rahmen der Promotionsarbeit von Alexander Neuhof vor gut 2 Jahren begonnnen, die Ergebnisse sind derzeit in der Publikation und zeigen ein relativ geringes Unfallrisiko für Sportklettern (siehe Anlage, bzw. engl Abstract). Dennoch sind diese bisherigen Daten, die retrospektiv, d. h. rückwirkend erhoben wurden, immer nur relativ zuverlässig, außerdem fehlen z.B. evtl. Todesfälle.
Es ist nun unsere Aufgabe, diese Daten weiterzubearbeiten bzw. prospektive Daten zu erheben, d. h. Kletterer von jetzt ab über einen Zeitraum von 2 Jahren zu beobachten. Dann kann unsere Sportart noch besser mit anderen Sportarten neutral verglichen werden und das kann jedem von uns direkt persönlich nutzen.
Ergebnisse werden auch den Rückversicherern mitgeteilt, ebenso wie die Ergebnisse der Arbeit, die bereits durchgeführt wurde.
Wir sind natürlich auf Eure Hilfe angewiesen und bitten um motivierte Teilnahme bei der Studie. Wir versichern Euch, dass die Angabe nicht an dritte Personen weitergegeben werden. Die persönlichen Daten werden nach Ausführung der Studie gelöscht.
Wir bitten, Euch etwas Zeit zu nehmen und Euch für die Studie zu registrieren.
Ziel ist es, Unfälle beim Sportklettern und Bouldern zu erfassen, d. h. es interessieren Kletterunfälle und Kletterzeiten beim reinen Sportklettern (nicht alpines Sportklettern, Eisklettern, Bergsteigen), beim Bouldern sowie im Winter beim Indoor-Klettern. Als Unfall definiert ist eine körperliche Verletzung, welche einen direkten Arztbesuch (innerhalb von 48 Stunden) nach sich zieht (z. B. Bänderriss am Sprunggelenk, nicht chronische Überlastungen o. ä.).
Der Ablauf findet folgendermaßen statt:
Es wird eine initiale Registierung geben sowie dann jeweils halbjährlich Kletterzeiten und Unfälle abgefragt werden. Dazu werdet Ihr 6 Monate nach dem Ersterhebungsbogen eine Email erhalten mit einem Link, über den Ihr Euch bitte kurz durch das Datenerhebungsblatt klickt. Wenn kein Unfall aufgetreten ist dauert das eine Minute, sonst ca. 10 Minuten.
Da wir natürlich auch das Todesfallrisiko erfassen müssen und der Verstorbene selbst natürlich keine Rückmeldung geben kann, werden wir Euch bitten, uns zwei Kontaktadressen zu nennen, bei welcher wir nachfragen dürfen, falls Ihr, wie wir natürlich nicht hoffen, nicht auf unsere Emails reagieren könnt.
Daten wie diese sind extrem wichtig für eine reelle Einstufung unserer Sportart durch die Öffentlichkeit und mit einer Teilnahme helft Ihr nicht nur uns, sondern Euch direkt selber.
www.soscisurvey.de/studie_sportklettern/?q=01
Klettern ist ein faszinierender Sport – leider birgt er aber auch gewisse Risiken. Diese Risiken – so denken wir und so denkt Ihr wahrscheinlich auch - sind vertretbar und nicht höher als bei vielen anderen Sportarten. So weit so gut. Damit können wir alle umgehen es sei denn wir versuchen uns eine Lebens-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen. Viele dieser Versicherungen bewerten Sportklettern als Risikosportart und setzten Euch entweder sehr hohe Versicherungssummen vor oder versichern Euch eventuell gar nicht. Die Argumente der Versicherungen sind dabei auf wenig harte Daten zurückzuführen. Es liegen wenig kontrollierte Studien zum Risikoprofil vor. Die Sportart rutscht dennoch auch aufgrund der Aufnahme in die "Shortlist" des Internationalen Olympischen Komitees weiterhin in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, so dass es gilt, hier Klarheit zu schaffen.
Hier möchten wir nochmals nachhaken und Daten erheben. Wir haben dies bereits im Rahmen der Promotionsarbeit von Alexander Neuhof vor gut 2 Jahren begonnnen, die Ergebnisse sind derzeit in der Publikation und zeigen ein relativ geringes Unfallrisiko für Sportklettern (siehe Anlage, bzw. engl Abstract). Dennoch sind diese bisherigen Daten, die retrospektiv, d. h. rückwirkend erhoben wurden, immer nur relativ zuverlässig, außerdem fehlen z.B. evtl. Todesfälle.
Es ist nun unsere Aufgabe, diese Daten weiterzubearbeiten bzw. prospektive Daten zu erheben, d. h. Kletterer von jetzt ab über einen Zeitraum von 2 Jahren zu beobachten. Dann kann unsere Sportart noch besser mit anderen Sportarten neutral verglichen werden und das kann jedem von uns direkt persönlich nutzen.
Ergebnisse werden auch den Rückversicherern mitgeteilt, ebenso wie die Ergebnisse der Arbeit, die bereits durchgeführt wurde.
Wir sind natürlich auf Eure Hilfe angewiesen und bitten um motivierte Teilnahme bei der Studie. Wir versichern Euch, dass die Angabe nicht an dritte Personen weitergegeben werden. Die persönlichen Daten werden nach Ausführung der Studie gelöscht.
Wir bitten, Euch etwas Zeit zu nehmen und Euch für die Studie zu registrieren.
Ziel ist es, Unfälle beim Sportklettern und Bouldern zu erfassen, d. h. es interessieren Kletterunfälle und Kletterzeiten beim reinen Sportklettern (nicht alpines Sportklettern, Eisklettern, Bergsteigen), beim Bouldern sowie im Winter beim Indoor-Klettern. Als Unfall definiert ist eine körperliche Verletzung, welche einen direkten Arztbesuch (innerhalb von 48 Stunden) nach sich zieht (z. B. Bänderriss am Sprunggelenk, nicht chronische Überlastungen o. ä.).
Der Ablauf findet folgendermaßen statt:
Es wird eine initiale Registierung geben sowie dann jeweils halbjährlich Kletterzeiten und Unfälle abgefragt werden. Dazu werdet Ihr 6 Monate nach dem Ersterhebungsbogen eine Email erhalten mit einem Link, über den Ihr Euch bitte kurz durch das Datenerhebungsblatt klickt. Wenn kein Unfall aufgetreten ist dauert das eine Minute, sonst ca. 10 Minuten.
Da wir natürlich auch das Todesfallrisiko erfassen müssen und der Verstorbene selbst natürlich keine Rückmeldung geben kann, werden wir Euch bitten, uns zwei Kontaktadressen zu nennen, bei welcher wir nachfragen dürfen, falls Ihr, wie wir natürlich nicht hoffen, nicht auf unsere Emails reagieren könnt.
Daten wie diese sind extrem wichtig für eine reelle Einstufung unserer Sportart durch die Öffentlichkeit und mit einer Teilnahme helft Ihr nicht nur uns, sondern Euch direkt selber.
www.soscisurvey.de/studie_sportklettern/?q=01
Donnerstag, 10.11.2011
axel hake
autor:
Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Ja, ist es!
Und darum sendet Eure Textbeiträge und Fotos für den neuen Klemmkeil schnellstens an derklemmkeil@aol.com. Sonst gibt es diesen Herbst kein Heft. Und das soll nicht passieren.
Also los, Kugelschreiber gespitzt und ran ans Papier!
Wir drucken fast alles von fast jedem!
HDWG, Axel und Stefan
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