Newsmeldung

10.11.2009
arne grage
autor: 
kin.deneuland - Friedensappell
hutter Das Klettern im Norden wird mit neuen Naturschutz-Regelungen immer weiter limitiert. Für Erstbegehungen, die den Klettersport hier weiterhin spannend halten, werden die Räume leider immer enger.
Wer neue Routen in den oberen Graden eröffnen möchte, muss schon ziemlich genau das verbliebene Felspotential unter die Lupe nehmen.
Markus Hutter, einer der Haupterschließer des Göttinger Waldes, hat dies in den letzten Jahren immer wieder mit ausgedehnten Waldspaziergängen getan, und dadurch sind einige hervorragende Routen und Boulderspots entstanden. Man kann also weiterhin gespannt sein, denn Insider wissen, dass er demnächst ganz heiße neue Ware präsentieren kann.

Doch vorerst gibt es neues Futter an einer altbekannten Wand, der Hauwand! Am großen Hau, wie die Bezeichnung früher lautete, wurde in letzter Zeit wieder kräftig gehauen! Nein, nein, nicht der Fels wurde gehauen (ist allerdings leider auch schon passiert, aber zum Glück sehr verpöhnt), der Lukas hat Kletterer gehauen, und diese haben dann Lukas gehauen!
Zur Versöhnung gibt es nun El Friede sei mit Euch (9+/10-). Die neue Route nimmt den Einstieg von Vodoo (8+) und setzt sich in Vertigo (9) fort. Dort, wo die Arme dann langsam zum Kochen kommen und Vertigo zum horizontalen Hangelquergang ansetzt, geht es dann aber erst richtig los. Die sehr abdrängende, überhängende Felsnase erfordert dann noch sehr boulderlastige, dynamische Züge, und zum Abschluss warten noch hundsgemeine Sloper, die einen Abflug ins Leere kurz vor dem Ziel ermöglichen.Die Route stellt mit knapp 25 Klettermetern in sehr steilem Gelände einige Ansprüche an die Ausdauer und am Ende auch noch an die Explosivkraft.
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