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17.12.2009
ralf kowalski
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Anzahl Kommentare: 8
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28.12.2009 __martin heynert
Lieber Malte,
ein Tunnel, der auch voll LKW-tauglich ist, kann mit Sohle und Decke durchaus schon 20 Meter hoch werden. Dann bleiben noch 20 Meter Differenz zur Basis der Felsen. Das ist nicht viel. Denke bitte auch daran, daß aus Gründen der Verkehrssicherung der Bereich über Tunnelportalen großräumig gesperrt wird, um Steinschlag pp. zu vermeiden. Auch Aspekte von Luft- und Rettungsschächten sind nicht ohne für unsere Felsen.
Es bestehen jedoch bereits Kontakte der Interessenvertreter zu den zuständigen Planern.
Grüße, Martin
ein Tunnel, der auch voll LKW-tauglich ist, kann mit Sohle und Decke durchaus schon 20 Meter hoch werden. Dann bleiben noch 20 Meter Differenz zur Basis der Felsen. Das ist nicht viel. Denke bitte auch daran, daß aus Gründen der Verkehrssicherung der Bereich über Tunnelportalen großräumig gesperrt wird, um Steinschlag pp. zu vermeiden. Auch Aspekte von Luft- und Rettungsschächten sind nicht ohne für unsere Felsen.
Es bestehen jedoch bereits Kontakte der Interessenvertreter zu den zuständigen Planern.
Grüße, Martin
24.12.2009 __Malte Below
Seit heute ist ein neues Statement der IG online:
http://www.ig-klettern-niedersachsen.de/info0919.htm
Ich zitier mal kurz:
"Sofern sich im Zuge der Planungen an dem derzeitigen Trassenverlauf nichts ändert, wird der Tunnel im Bereich zwischen Wilhelm-Raabe-Klippe und Twägerstein, direkt unter den Lüerdisser Klippen durch den Berg hindurchführen. Die Tunnelsohle würde bei etwa +300,00 mNN liegen und damit rund 40 Höhenmeter unter den Felsfüßen. Dass die Felsen, bei denen es sich zudem fast ausnahmslos um geschützte Naturdenkmäler handelt, von der Maßnahme betroffen sind ist daher so gut wie ausgeschlossen."
Zum Zeitrahmen des ganzen:
"Nähere Informationen zum detaillierten Trassenverlauf, den mit der Maßnahme verbundenen Eingriffen in die Natur sowie etwaige Auswirkungen auf die Felsen werden spätestens mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens bekannt werden, also etwa Ende des Jahres 2015."
--------
Fröhliche Weihnachten euch allen!
http://www.ig-klettern-niedersachsen.de/info0919.htm
Ich zitier mal kurz:
"Sofern sich im Zuge der Planungen an dem derzeitigen Trassenverlauf nichts ändert, wird der Tunnel im Bereich zwischen Wilhelm-Raabe-Klippe und Twägerstein, direkt unter den Lüerdisser Klippen durch den Berg hindurchführen. Die Tunnelsohle würde bei etwa +300,00 mNN liegen und damit rund 40 Höhenmeter unter den Felsfüßen. Dass die Felsen, bei denen es sich zudem fast ausnahmslos um geschützte Naturdenkmäler handelt, von der Maßnahme betroffen sind ist daher so gut wie ausgeschlossen."
Zum Zeitrahmen des ganzen:
"Nähere Informationen zum detaillierten Trassenverlauf, den mit der Maßnahme verbundenen Eingriffen in die Natur sowie etwaige Auswirkungen auf die Felsen werden spätestens mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens bekannt werden, also etwa Ende des Jahres 2015."
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Fröhliche Weihnachten euch allen!
22.12.2009 __Olli
Arne hat sich vertippt, denn er meinte nicht Falke, sondern fake...
Um einen Flächenausgleich für die im Rahmen des Tunnelprojekts doch arg strapazierte Natur zu schaffen, bietet sich übrigens die Totalsperrung der Holzener und Lüerdisser Klippen ganz gut an...
Um einen Flächenausgleich für die im Rahmen des Tunnelprojekts doch arg strapazierte Natur zu schaffen, bietet sich übrigens die Totalsperrung der Holzener und Lüerdisser Klippen ganz gut an...
22.12.2009 __Michael Kramer
jaja, aber heir geht s vor allem um die Fahrzeit des Herrn Ministers (ein Schuft wer übles dabei denkt). Das zählt mindestens doppelt.
Falke? welcher Falke?
Michael
Falke? welcher Falke?
Michael
22.12.2009 __Arne Grage
Erschreckend ist, dass es im Prinzip ja um nicht mal 5-10 min. Fahrtzeitverkürzung geht.
Nebenbei gefragt: Wo beiben eigentlich Uhu + Falke während der Bauzeit?
Nebenbei gefragt: Wo beiben eigentlich Uhu + Falke während der Bauzeit?
21.12.2009 __martin heynert
Danke, daß Du das Thema hier zur Diskussion stellst, Ralf. Ich hatte dazu schon einen Beitrag in "climbing.de" veröffentlicht. Nach gegenwärtiger Planung soll der Ausgang Richtung Eschershausen, und nur der ist kletterfachlich interessant, entweder in der großen Linkskurve (Serpentine) hinter dem Ith-Paß rauskommen oder die Strecke wird leicht gekrümmt geführt und kommt dann bei einer Rechtskrümmung in Holzen, etwa Rothestein/Baumschulenwand raus bzw. bei einer Linkskrümmung in Hunzen oder nahebei im mittleren Ith.
Mir ist nicht bekannt, daß sich die IG Klettern in letzter Zeit zu dem Thema geäußert hat - oder habe ich da etwas übersehen?
Die Hunzener Klippen (Kohlkopf, Ziegeleiwand) sind inzwischen sowieso "tot", da hier keine Klettefelsen mehr ausgewiesen wurden. Zur Erinnerung: Das Naturschutzgesetz Ith verbietet das Klettern überall dort, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist UND entsprechende Schilder/Markierungen angebracht sind. In Hunzen ist das nicht der Fall. Genau dieses heimliche Einkassieren von Felsen hatte ich Euch bereits bei den Verhandlungen (so man diese als solche bezeichnen kann) zum NSG Ith vorhergesagt.
Auch in Lüerdissen und Holzen kann das Klettern mit einem Federstrich eines Landtags erledigt werden und so wird es dort kommen, wo der Tunnel kommt.
Jetzt ist die Zeit, aktiv zu werden!
Mir ist nicht bekannt, daß sich die IG Klettern in letzter Zeit zu dem Thema geäußert hat - oder habe ich da etwas übersehen?
Die Hunzener Klippen (Kohlkopf, Ziegeleiwand) sind inzwischen sowieso "tot", da hier keine Klettefelsen mehr ausgewiesen wurden. Zur Erinnerung: Das Naturschutzgesetz Ith verbietet das Klettern überall dort, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist UND entsprechende Schilder/Markierungen angebracht sind. In Hunzen ist das nicht der Fall. Genau dieses heimliche Einkassieren von Felsen hatte ich Euch bereits bei den Verhandlungen (so man diese als solche bezeichnen kann) zum NSG Ith vorhergesagt.
Auch in Lüerdissen und Holzen kann das Klettern mit einem Federstrich eines Landtags erledigt werden und so wird es dort kommen, wo der Tunnel kommt.
Jetzt ist die Zeit, aktiv zu werden!
18.12.2009 __Malte Below
http://www.ig-klettern-niedersachsen.de/info0904.htm
Die Untertunnelung könnte aus Kletterersicht
das Gebiet wohl angenehmer werden lassen - solange natürlich keine Felsen zerstört werden.
Gruß Malte
Die Untertunnelung könnte aus Kletterersicht
das Gebiet wohl angenehmer werden lassen - solange natürlich keine Felsen zerstört werden.
Gruß Malte
17.12.2009 __peterle
Im Vergleich dazu der ganze Geschiss um die Haken - lächerlich!