Newsmeldung

20.06.2013
clemens firnenburg
autor: 
kin.dewettkampf - DJBC/DBC Auerbach 2013
DBC
Bild A. Hoffmann

Am 15. und 16. Juni fanden in Auerbach der jeweils zweite Deutsche Bouldercup bzw. Deutsche Jugend-Bouldercup des Jahres statt. Trotz der großen Teilnehmerzahlen von 84 Erwachsenen bzw. Juniorinnen und Junioren und von über 150 Jugendlichen blieb während der Qualifikationsrunden für jeden ausreichend Zeit, sich mit den einzelnen Boulderproblemen auseinanderzusetzen.

Das Routenbauer-Team Maxi Klaus, Robert Heinrich und Tobi Reichert hatte abwechslungsreiche und anspruchsvolle Boulder geschraubt, die perfekt zum jeweiligen Starterfeld passten. Dies bedeutete mitunter für einzelne norddeutsche Starter eine harte Qualifikation, so dass auch eine gute Frustrationstoleranz für einen erfolgreichen Wettkampf erforderlich war. Aber das norddeutsche Team zeigte einen guten Teamspirit und gegenseitige Unterstützung, so dass jeder mit den Anforderungen gut zurechtkam.

Unterm Strich lief der Wettkampf für den Norddeutschen Kader sehr erfolgreich.

Mit Jana Müller, David Firnenburg, Felix Leuoth und Lars Hoffmann qualifizierten sich vier unserer Athleten für das Halbfinale bei den Erwachsenen, in dem David für einen Paukenschlag sorgte und als Erstplatzierter in das Finale einzog. Auch hier zeigte er eine Leistung auf Bundeskaderniveau und musste sich, am dritten Finalboulder noch an zweiter Stelle liegend, erst am vierten und letzten Boulder den arrivierten Weltcupkletterern Stefan Danker, Jan Hoyer und Thomas Tauporn mit einem vierten Platz geschlagen geben. In den Wertungen bei den Juniorinnen erzielte Lena Herrmann den zweiten und bei den Junioren David den ersten Platz.

Bei den Jugendlichen hatten sich mit Helene Wolf, Max Prinz und Lars Hoffmann drei unserer Athleten für das Finale qualifiziert. Für Helene war es die erste Finalteilnahme bei einem nationalen Bouldercup. Auch bei den Jugendlichen hielt die Spannung in den Finals bis zum Schluss, denn vor dem letzten Boulder hatten noch alle Drei die Chance, auf das Podium zu klettern. Letztendlich schaffte dies Lars mit seinem dritten Platz in der Jugend A. Bei dem sehr großen Starterfeld war es aber auch für Helene und Max ein riesiger Erfolg, sich für das Finale der besten Sechs qualifiziert zu haben.

Als Fazit kann man feststellen, dass bei den meisten unserer Athleten das Verbesserungspotenzial eher im mentalen und taktischen Bereich als in der Physis liegt. Viele Boulder wurden erst nach mehreren Versuchen geklettert. Zum Teil scheiterte eine erfolgreiche Top-Begehung auch an Aufregung und Nervosität. Hier gilt es die Lücke zwischen Trainings- und Wettkampfleistung zu schließen.

Bericht des DAV:
alpenverein.de/presse/deutscher-bouldercup-auerbach_aid_12949.html

DBC
Bild A. Hoffmann
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