Newsmeldung

26.09.2013
irina mittelmann
autor: 
kin.dewettkampf - Deutschlandcups Neu-Ulm
ulm
Helene Wolf (Hamburg)

Am 7.-8. September fand bei der Jugend die zweite Runde des Deutschlandcups im Lead und Speed statt. Diesmal mussten die Youngster nicht nur für einen Wettkampftag fit sein. Drei Wettkämpf liefen dicht gedrängt über zwei Tage am Samstag und Sonntag ab. Für die Athleten, die das noch nicht von den internationalen Wettkämpfen gewohnt sind, war es ziemlich ungewöhnlich und auch anstrengend.

Am Samstag wurden bei den Jugendlichen die Qualifikationsrunde im Lead und der Speedwettkampf durchgeführt. Die Norddeutschen zeigten sich dabei von ihrer besten Seite!

Wie inzwischen fast schon selbstverständlich, kamen bei der Jugend A Ruben Firnenburg (2 Tops in 2 Qualis) und Lars Hoffmann sowie bei der Jugend B Helene Wolf (2 Tops in 2 Qualis) ins Finale. Und diesmal waren auch Max Prinz und Felix Flick („Flicky“) vorne mit dabei! Alle fünf durften am Sonntag das Finale klettern.

Im Speed mussten die Jugendlichen diesmal keine Normroute, sondern das sogenannte „Classic Format“ hochrennen, d.h. zwei unbekannte Routen im Flash-Modus auf Zeit klettern. Es zeigte sich, dass das Speedtraining beim letzten Trainingslehrgang in Kassel lohnend war. Bei der Jugend B kamen Helene Wolf, Max Prinz und Philipp Wellmann sicher ins Viertelfinale. Vor allem Helene Wolf zeigte sich in blendender Form und erzielte die Bestzeit in ihrer Altersklasse. Im Finale konnte sie diese Zeit sogar noch toppen und sich den Tagessieg holen. Max erreichte den respektablen 3. Platz und Philipp erkämpfte sich den guten 7. Platz.

Wie schon der Samstag, hatte auch der Sonntag ein sehr langes Programm: im Lead Qualirunde bei den Senioren, anschließend Jugendfinale und zum Abschluss das große Finale bei den Damen und Herren.

Im Lead der Senioren wurde der Norden von den Firnenburg-Brüdern vertreten. Die Qualis waren „old style“ geschraubt: eine wackelige Platte mit schmierigen Griffen und eine ausdauernde Route zum „Dranbleiben“. Leider machte Ruben in der ersten Route einen Kletterfehler, was passieren kann. Ein Top in der zweiten Route reichte dann allerdings knapp nicht mehr für das Finale. Sein Bruder David kletterte beide Routen zum Top und konnte sich so den Finalplatz sichern.

Im Jugendfinale hatte sich das Routenschrauberteam Robert Heinrich, Dirk Uhlich, Luke Brady und Lokalroutenbauer Johannes Klelmann mit interessanten Routen viel Mühe gegeben. Bei der Jugend A männlich konnte Ruben souverän gewinnen und sich so für die verpatzte Herrenquali rehabilitieren. Lars Hoffmann erzielte einen guten 4. Platz. Bei der weiblichen Jugend B konnte Helene Wolf leider nicht das an die Wand bringen, was in ihr steckt. Trotzdem zeigte sie Biss und erreichte den 8. Platz. Etwas Aufregung bei ihrem ersten nationalen Leadfinale zeigten auch die B Jungs: Max wurde 5. und Flicky 9.

Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Das Finale bei den Damen und Herren stand noch an. Im Vergleich zu den Damen war die Finalroute der Männer nicht so spektakulär und - was noch wichtiger ist - nicht so lesbar: bei schlechtem Licht schwarze Griffe auf schwarzen Strukturen! David hatte etwas Pech und musste sich mit einem 5. Platz begnügen. Ein „+“ wurde ihm nicht gewertet, obwohl es m.E. deutlich zu sehen war.

Geamtfazit: Der norddeutsche Sportkletterkader ist im Vergleich zum bereits sehr guten letzten Jahr in der Spitze noch breiter geworden. Die Leistungssteigerung ist nicht zu übersehen.

Das norddeutsche Gesamtergebnis im Überblick:

Lead

Junioren männlich:
3. David Firnenburg

Jugend A männlich:
1. Ruben Firnenburg
4.Lars Hoffmann

Jugend A weiblich:
12. Malena Schulz

Jugend B männlich:
5. Max Prinz
9. Felix Flick
20. Philipp Wellmann

Jugend B weiblich:
8. Helene Wolf
16. Lena Hoffmann
18. Laura Polomsky
29. Tanja Heidorn

Herren:
5. David Firnenburg
13. Ruben Firnenburg

Speed

Jugend A männlich:
12. Lars Hoffmann
20. Ruben Firnenburg

Jugend A weiblich:
12. Malena Schulz

Jugend B männlich:
3. Max Prinz
7. Philipp Wellmann
10. Felix Flick

Jugend B weiblich:
1. Helene Wolf
10. Lena Hoffmann
14. Tanja Heidorn
27. Laura Polomsky
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