Newsmeldung

15.10.2013
lenör herrmann
autor: 
kin.dewettkampf - Abschluss-Boulder-EYC in Laval (FRA)
Laval Die Franzosen verstehen sich auf die Ausrichtung von Kletterwettkämpfen. Auch diesmal hatten sie wieder ein großes Zuschauerfeld in die Mehrzweckhalle von Laval (Loire) gelockt. Die Stimmung und die Unterstützung waren großartig. Dadurch war die Teilnahme am Wettkampf schon ein Erlebnis an sich!

Als Schrauber konnte u.a. Tonde Katiyo gewonnen werden. Man kann sagen was man will. Aber durch ihn war die Qualität der Boulder noch einmal deutlich höher als bei anderen Wettkämpfen. Sehr bewegungslastig und dynamisch. Besonders die Finalboulder der B-Jugend wussten zu überzeugen.

Zu meinem Wettkampf kann ich sagen, dass mit Hals- und Kopfschmerzen auch eine Ibuprophen nicht zur besseren Konzentration verhilft. Ich hatte mich auf dem Hinflug irgendwie erkältet.

Mit diesem Handicap lief die Qualifikation überhaupt nicht. Aber auch mein absolutes Sloper-Defizit hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das war einfach total schade und für mich hieß es schließlich 10. Platz und weiter auf das Podium hoffen. Bei David war sehr gut zu beobachten, dass er zu Beginn der Quali große Schwierigkeiten hatte, in den Wettkampf und Style der Boulder zu finden. Wir waren alle froh, schließlich den Wendepunkt gesehen zu haben. Am Ende fielen auch bei ihm die Begehungen und er konnte alle Boulder toppen. Er zog als einziger von insgesamt 4 deutschen Startern ins Finale ein.

Mit zwei Flashs von drei Finalbouldern konnte David dann den 5. Platz belegen. Jedoch waren die Junioren leistungsmäßig so dicht bei einander, dass nur hauchdünne Unterschiede das Blatt wendeten. Aber so ist der Bouldersport nun mal. Abschließend kann ich sagen, dass der Wettkampf in Laval qualitativ sehr gut geplant, geschraubt und durchgeführt wurde und wir froh waren, dass wir doch noch die Chance vom DAV bekamen, teilzunehmen.

In der Boulder-EYC-Gesamtwertung (Europapokal) konnte ich glücklicherweise meinen 2. Platz halten und David seinen 4. Platz, auch wenn ihm der Start in L’Argentière von München nicht ermöglicht wurde und ihm so ein Wettkampf zur Gesamtwertung fehlte
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